Krankenanstalten in Zahlen letzte Aktualisierung: Februar 2009  
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 ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN
"Krankenanstalten in Zahlen" ist eine Kurzübersicht über grundlegende Kenngrößen der österreichischen Spitäler in den Jahren 1997 bis 2007. Kapazitäts- und Leistungszahlen sind ebenso enthalten wie Informationen über Kosten und Beschäftigte. Den Zahlen liegen die Krankenhäuser gemäß Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG) zugrunde, das sind: allgemeine Krankenanstalten, Sonderkrankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Genesungsheime, Pflegeanstalten für chronisch Kranke und Sanatorien. Selbstständige Ambulatorien sind in den Daten nicht enthalten.

Im Gegensatz zu früheren Darstellungen auf dieser Website sind in den Zeitreihen jene Pflegeinrichtungen für Senior/inn/en bzw. Geriatriezentren nicht mehr enthalten, die nicht im gesamten Darstellungszeitraum dem Krankenanstaltenrecht unterlagen. Dadurch konnten die früheren Brüche in manchen Zeitreihen statistisch bereinigt werden.

Die Zahlen stellen jeweils die Summe sämtlicher Datenmeldungen eines Jahres jener Krankenhäuser dar, die in einem der dargestellten Jahre in Betrieb waren. Den Zahlen über das Jahr 2007 liegen die Datenmeldungen aller 269 bettenführenden Krankenhäuser zugrunde.

Die Zahlen werden für Österreich insgesamt und untergliedert nach landesgesundheitsfondsfinanzierten und nicht-landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenhäusern sowie jeweils nach den neun Bundesländern dargestellt. Die landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenhäuser umfassen die öffentlichen allgemeinen und öffentlichen Sonderkrankenhäuser sowie die privaten gemeinnützig geführten allgemeinen Krankenhäuser, die aus öffentlichen Mitteln über die neun Landesgesundheitsfonds finanziert werden. Im Jahr 2007 gab es 133 landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenhäuser, die im Wesentlichen den Akutkrankenhausbereich in Österreich darstellen (allerdings ohne Unfallkrankenhäuser und ohne Sanatorien – diese sind in der Gruppe der nicht-landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten enthalten).

Strukturmerkmale über den österreichischen Krankenhaussektor und Informationen über jedes einzelne Krankenhaus entnehmen Sie bitte unserer Seite Krankenanstalten in Österreich / Hospitals in Austria.

Weiters ist über die Homepage des BMG auch die Überregionale Auswertung der landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten 2007 abrufbar. Diese Auswertung enthält auf Bundeslandebene Daten und Kennzahlen über alle Krankenhäuser, die über die Landesgesundheitsfonds finanziert werden und insgesamt 76% der gesamten Bettenkapazität Österreichs vorhalten. Die Erhebung umfasst Daten der Krankenanstalten-Kostenrechnung, der Krankenanstalten-Statistik und der Diagnosen- und Leistungsberichte aus dem stationären Bereich.

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 RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER DOKUMENTATION IN KRANKENANSTALTEN
Bundesgesetz über die Dokumentation im Gesundheitswesen, BGBl. Nr. 745/1996, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 179/2004, und Verordnungen auf der Grundlage dieses Bundesgesetzes:
  • Kostenrechnungsverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, BGBl. Nr. II Nr. 638/2003 idF BGBl, II Nr. 18/2007
  • Statistikverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten, BGBl. II Nr. 639/2003
  • Statistikverordnung für nichtlandesfondsfinanzierte Krankenanstalten, BGBl. II Nr. 637/2003
  • Verordnung betreffend die Diagnosen- und Leistungsdokumentation im stationären Bereich, BGBl. II Nr. 589/2003