Personal in Krankenanstalten
Anzahl und Struktur des Personals aller österreichischen Krankenanstalten ist erst ab dem Erhebungsjahr 2004 vergleichbar, weil von den nichtlandesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten bis zum Erhebungsjahr 2003 nur "Kopfzahlen" gemeldet wurden, während in landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten seit jeher Vollzeitäquivalente erhoben werden.
Der relativ starke Anstieg im Bereich des ärztlichen Personals und - in geringerem Ausmaß - der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe in den landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten ist in Zusammenhang mit dem medizinischen Fortschritt und der zunehmenden Differenzierung und Spezialisierung der Tätigkeiten sowie auch mit der Erfüllung von Qualitätsstandards zu sehen. Die rückläufige Entwicklung des Verwaltungs- und Betriebspersonals hängt mit Rationalisierungen und zunehmenden Auslagerungen der betroffenen Tätigkeitsfelder zusammen.
Die nicht-landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten unterlagen einer grundsätzlich ähnlichen Entwicklung. Die stärker schwankenden Veränderungsraten sind im Wesentlichen durch die größere Fluktuation der von der jährlichen Erhebung erfassten Anzahl dieser Krankenanstalten zu erklären, die Zunahmen insbesondere auch des Verwaltungs- und Betriebspersonals durch die zunehmende Anzahl dieser Krankenanstalten.
Tabellen & Grafiken
Datenquellen
BMG:
Krankenanstalten-Statistik
Krankenanstalten-Kostenrechnung (landesgesundheitsfondsfinanzierte Krankenhäuser)
Diagnosen- und Leistungsberichte
Statistik Austria:
Jahresdurchschnittsbevölkerung
Verbraucherpreisindex






